Gehaltsvergleich: Wie viel solltest du verdienen?

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Gehaltsvergleich: Wie viel solltest du verdienen?

Eine gute Möglichkeit, um dein Einkommen signifikant zu steigern, ist die Erhöhung deines Gehalts. Hier kann dir ein Gehaltsvergleich helfen – schließlich möchtest du bestimmt das bestmögliche Gehalt für dich herausholen, ohne dabei aber über das Ziel hinauszuschießen. Insbesondere bei einem Jobwechsel hast du häufig die Möglichkeit, dein Gehalt besonders deutlich zu verbessern. Daher haben wir die nachfolgend eine Übersicht mit Online-Services zusammengestellt, anhand derer du deine Gehaltsvorstellungen, die du in deiner Bewerbung angibst, optimieren kannst. Schließlich entgeht dir möglicherweise ein kleines Vermögen, wenn du dich unter Wert verkaufst und es wird länger dauern als nötig, bis du deine finanziellen Ziele erreichen kannst.

Gehaltsvergleich durchführen und mehr verdienen: Angebote im Überblick

Gehalt.de

Gehalt.de Gehaltsvergleich

Gehalt.de ist der erste Gehaltsvergleich, den wir dir in unserer Übersicht vorstellen möchten. Hier kannst du dein Gehalt kostenlos und anonym vergleichen und herausfinden, wie viel du in deinem Job verdienen kannst.

GehaltsReporter.de

GehaltsReporter Gehaltsvergleich

Auch GehaltsReporter.de bietet dir die Möglichkeit, dein Gehalt zu vergleichen. Durch die Beantwortung von relevanten Fragen lieferst du die Grundlage für eine Gehaltsanalyse, die dir als PDF kostenlos per E-Mail zugeschickt wird.

Lohnspiegel.de

Lohnspiegel Gehaltsvergleich

Lohnspiegel.de ist ein Service des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Auch hier kannst du dein Gehalt durch die Angabe der dafür relevanten Informationen kostenlos Auswerten lassen.

Mehrere Gehaltsvergleiche durchführen um die Datenbasis zu verifizieren

Je nach dem, wie umfangreich die Datenbasis der Gehaltsvergleiche ist, können die Ergebnisse gegebenenfalls voneinander abweichen. Daher kann es ratsam sein, bei mehr als einem Angebot einen Gehaltsvergleich durchzuführen. So erhältst du eine genauere Entscheidungsgrundlage, die du auch bei der Verhandlung deines Gehalts verwenden kannst.

Kleine Beträge, große Wirkung: Größerer Spielraum für Investitionen & Geldanlage

Je höher die Beträge sind, über die verhandelt wird, desto größer ist oftmals die Bereitschaft, auf 50 Euro, 100 Euro oder 500 Euro pro Monat zu verzichten. Schließlich wirken diese Beträge im Vergleich zu Jahresgehältern von 35.000 Euro, 50.000 Euro oder gar 80.000 Euro winzig und irrelevant. Rechnet man jedoch lediglich die erstgenannten 50 Euro pro Monat auf einen Zeitraum von 20 Jahren hoch, so summiert sich dieser kleine Betrag schon auf stattliche 12.000 Euro. Bei den beispielhaften 500 Euro gar auf einen sechsstelligen Betrag von 120.000 Euro. Gewinnbringend angelegt, können diese Zahlen sogar noch deutlich eindrucksvoller ausfallen.

Wie du siehst, kann es sich also lohnen, wenn du dich gut auf Gehaltsverhandlungen mit Vorgesetzten oder für einen neuen Job vorbereitest und dir auch klar machst, was auch kleinere Monatsbeträge auf längere Sicht bewirken können. Beachte dabei jedoch auch folgendes: Geiz und Erbsenzählerei kommt sicherlich nicht immer gut an. Daher solltest du es beim Feilschen auch nicht übertreiben und mit Augenmaß handeln. Bei einem Jahresgehalt von beispielsweise 80.000 Euro solltest du vermutlich nicht wie verbissen um 50 Euro/Monat hin oder her kämpfen, da dies einen falschen Eindruck vermitteln kann, der dir am Ende mehr schadet, als dir die 50 Euro/Monat geholfen hätten.